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Tag der offenen Tür 2019

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Uraufführung der Schulhymne

Gieboldehausen. Besonderheiten einer Projektwoche und aus dem Unterricht hat die KGS Gieboldehausen am Sonnabend ihren Besuchern am Tag der offenen Tür präsentiert. Beteiligt waren alle Lehrer und Schüler. Zahlreiche Mitmachaktionen und aufeinander bezogene Projekte oder Ausarbeitungen wurden den Besuchern am Tag der offenen Tür der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausengeboten.

Zu der Veranstaltung, die ursprünglich als Möglichkeit für zukünftige Schüler gedacht war, die Schule in all ihren Facetten kennenzulernen, kamen nach Angaben von Schulleiter Guido Fellbrich auch einige ehemalige Schüler. „Das ist immer eine schöne Geste und zeigt, dass man etwas richtig gemacht haben muss, wenn die Ehemaligen gerne an ihre Schulzeit zurückdenken.“

Zu besichtigen waren die einzelnen Fachbereiche, Projekte und Arbeitsgemeinschaften (AGs). Die Veranstaltung war laut Fellbrich eine Pflichtveranstaltung für alle 710 Schüler und 77 Lehrkräfte. „Der jährliche Tag der offenen Tür gilt gleichzeitig auch als Schulfest“, erklärte Fellbrich.

Während im Fachbereich Musik beim Karaoke-Singen ins Mikrofon geschmettert wurde, zeigten die Schulsanitäter ihr Können an einer Erste-Hilfe-Puppe und warben für neue Mitglieder. Einer der rund 20 Schulsanitäter werde im Schnitt einmal pro Woche gerufen, berichtet Schüler Tim Hesche. „Es kommt zu Vorfällen während der Pausen oder im Sportunterricht“, sagte Hesche. Dann entscheide der diensthabende Sanitäter, ob er die Situation allein bewältigen könne oder ein Krankenwagen gerufen werden müsse.

Der Tag der offenen Tür wurde durch einen Chorauftritt des seit einem Jahr bestehenden Schulchors unter anderem mit einer Uraufführung der Schulhymne eröffnet. Über den Tag verteilt konnten sich die Besucher an der Wim!Bar mit alkoholfreien Cocktails erfrischen. Das Projekt unter dem Motto „Weniger ist mehr“ und „Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben“ warb für einen Alltag, in dem der Alkoholkonsum reduziert wird.

Im Namen der Digitalisierung spendete der Förderverein der Schule den Schülern 30 Tablet-Computer und dazu Router-Koffer, um in den Klassenräumen Wlan zur Verfügung zu stellen. „Es gibt kein WLAN, das dem gesamten Schulbereich zugänglich ist. Mit den Koffern können die Lehrer nun zu jeder Zeit auch während des Unterrichts auf das Internet zugreifen“, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins, Dietmar Kerl. Der Förderverein bestehe größtenteils aus Elternteilen, deren Kinder Schüler der KGS seien. Neben dem Beitrag, den jedes Mitglied zu zahlen habe, gehe der Förderverein auf die Suche nach Sponsoren.

Ebenfalls für neue Mitglieder warb die Schülervertretung (SV). Finja Krause, Schülersprecherin der KGS, führt gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der SV monatlich ein Gespräch mit der Schulleitung, um wechselseitig Wünsche und Probleme auszutauschen. Neben freiwilligen Mitgliedern ist laut Krause jeder Klassensprecher Mitglied der SV.

Ergebnisse der Projektwoche präsentierte Lehrer Christoph Wucherpfennig: „Mit einem Diaprojektor konnten wir uns Dias von 1960 ansehen.“ Die Schüler beschäftigten sich mit Themen, die im Lehrplan stehen, aber während der Projektwoche noch weiter vertieft wurden. So konnten Schüler von Wucherpfennig ihr neues Wissen über das Sonnensystems unter anderem mit Pappe und Farbe plastisch darstellen. „Indem sich die Schüler mit dem Projekt intensiv befassen, festigt sich das bereits im Unterricht erlernte Wissen umso mehr“, sagte Wucherpfennig.

Eichsfelder Tageblatt vom 25.03.2019 von Lisa Hausmann

Ein ganz besonderer Dank für diesen großartigen Tag geht an alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Helfer sowie alle Kolleginnen und Kollegen der KGS Gieboldehausen. Danke für euren Einsatz!