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Aktuelles

Mit Praktikanten in den Wohngebieten unterwegs

  • „Wir haben bei Ihnen drei Fahrräder in der Garage gesehen. Können wir die mitnehmen?“, fragt Dierk Falkenhagen eine Hausbewohnerin, die auf sein Klingeln die Tür öffnet. Sie reagiert zunächst geschockt. „Nein! Natürlich nicht!“, erwidert sie. Falkenhagen klärt sie auf, dass die Garage offen steht und ein Dieb mit den Fahrrädern, darunter eines mit Elektroantrieb, wahrscheinlich schon über die sprichwörtlichen Berge wäre. Falkenhagen ist zweimal im Jahr mit Schülerpraktikanten im Bereich des Polizeikommissariats Duderstadt unterwegs, um über Einbruchschutz aufzuklären. „Jetzt beginnt wieder die dunkle Jahreszeit“, sagt er. Erfahrungsgemäß würde in der Zeit wieder vermehrt eingebrochen. Allerdings seien die Zahlen in den vergangenen Jahren runtergegangen. „Wir investieren auch einiges, um die Bevölkerung aufzuklären.“Einige Häuser weiter entdecken zwei der Schülerpraktikanten eine weitere offene Garage. Sie erzählen dem Polizisten davon. Er geht mit ihnen noch einmal dorthin zurück. Falkenhagen klingelt und geht in die Garage. Das darin geparkte Auto ist ebenfalls nicht abgeschlossen. Es dauert eine Weile, bis der Bewohner die Haustür öffnet. „Ich habe gerade schon in Ihrem Auto gesessen“, weist der Polizist den Mann auf die Unachtsamkeit hin. Natürlich hatte er sich nicht reingesetzt, sondern wollte den Mann nur für die Situation sensibilisieren, wie einladend die offene Garage wirkt. ....

  • .... Türen und Fenster stets gut verschließen„Das Sprichwort ‚Gelegenheit macht Diebe’ stimmt immer noch“, sagt er. Meist sei es nur Unachtsamkeit beziehungsweise Bequemlichkeit der Menschen, dass sie Garage oder Haustür nicht richtig verschließen. Erklärungen, die er immer wieder höre, wie „Ich will doch nur kurz Brötchen holen“ oder „Ich bin doch nur mal kurz beim Nachbarn“ sorgen für solche Gelegenheiten für Diebe. Auch gekippte Fenster seien geradezu Einladungen. Und darüber will er mit den Praktikanten aufklären. Schüler unterstützen bei Prävention Merle Wiegmann, Joelina Schmidt, Bastian Kurth, Celina Mecke und Line Schwedhelm von der KGS Gieboldehausen und Haval Yotjer Ali von der Göttinger Heinrich-Heine-Schule unterstützen Falkenhagen bei seinem Präventionsauftrag. „Wir erreichen etwa 400 Haushalte mit der Aktion“, sagt er. Und im ländlichen Raum würden sich die Menschen auch austauschen, sodass man deutlich mehr Menschen erreichen könne. Die Schüler verteilen das Informationsmaterial in den Wohngebieten. „Auch wenn wir nicht mit allen sprechen können, ist es schon ein Erfolg, wenn der Flyer im Briefkasten liegt.“ ....

  • .... Möglichkeiten, sich zu schützen, gibt es außer auf technischer Basis mehrere. So könne zum Beispiel eine Zeitschaltuhr, die abends für Beleuchtung sorgt, einen Einbrecher davon abhalten, einzusteigen. „Es sind immer mehr reisende Täter“, sagt Falkenhagen. Die würden einmal durch das Wohngebiet fahren und eine schnelle Gelegenheit suchen. „Der beste Schutz ist auch der Nachbar“, wirbt Falkenhagen dafür, dass die Menschen in ihren Wohngebieten aufeinander achtgeben. Für die Praktikanten steht ihre Berufswahl fest. Die Jugendlichen entwickeln schnell den Blick für das Wesentliche und entdecken immer wieder Dinge, die zum Diebstahl oder Einbruch einladen. Die Schüler der KGS haben in ihrem privaten Umfeld alle Kontakt zu Polizeibeamten und wollen mit dem Praktikum sehen, ob der Job etwas für sie ist. Bastian Kurth ist sich da schon sicher. Auch für den 17-jährigen Haval Yotjer Ali, der vor zwei Jahren aus religiösen Gründen aus dem Irak nach Deutschland gekommen ist, steht seit seinem zehnten Lebensjahr fest, dass er zur Polizei möchte. „Die Noten dafür hätte er“, sagt Falkenhagen und lobt das Engagement, jeden Tag aus Göttingen nach Duderstadt zu fahren, weil es in Göttingen keine Praktikumsstelle gegeben habe. Sollten jemandem Einbrecher auffallen, mahnt die Polizei, nicht selbst etwas unternehmen zu wollen, sondern die Polizei beim Kommissariat Duderstadt unter Telefon 0 55 27 / 9 80 10 beziehungsweise über den Notruf 110 zu verständigen. „Wir sind für jeden Hinweis dankbar“, sagt Falkenhagen. (Eichsfelder Tageblatt vom 12.11.2018, Von Rüdiger Franke)

Polizist Dierk Falkenhagen klärt mit Schülerpraktikanten in Duderstadt über Einbruchschutz auf.

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Klasse 6e wirbt für Plastikreduktion an der KGS

  • Durch Unmengen an Plastikverpackungen und Einwegartikeln sammeln sich große Berge an schlecht verrottendem Müll in unserer Umwelt an. Oft werden diese nicht vernünftig recycelt und landen beispielsweise über Flüsse in Meeren. Auch Kosmetikprodukte tragen zur Verschmutzung bei, da sie zur besseren Wirksamkeit Mikroplastikpartikel enthalten, die im Abwasser landen und nicht von Kläranlagen gefiltert werden können.

    Die Klasse 6e widmete sich in einem kleinen Projekt diesem Thema. Die beste Möglichkeit diese Problematik zu entschärfen, sehen die Schülerinnen und Schülerdarin, Plastik zu vermeiden. Ihre Vorschläge bestehen darin, müllfreies Frühstück in die Schule mitzubringen, auf Einwegartikel zu verzichten, Plastiktüten zu vermeiden, sparsam mit Kosmetik umzugehen, alternative Produkte zu kaufen und generell weniger zu konsumieren. Gerade „Billigprodukte“, die qualitativ schlechter sind und weniger lange halten, verlocken durch den günstigen Preis zum Kauf und führen oft dazu, dass Stifte, Kleidung, Spielzeug u.v.m. im unnötigen Überfluss vorhanden sind. Alles, was produziert wird, muss auch aus irgendeinem Material hergestellt werden. Plastik entsteht aus Erdöl, welches zusätzlich häufig unter umweltzerstörenden Bedingungen abgebaut wird und beim Abbau das klimaschädliche Gas CO2 freisetzt.

  • Eine weitere Möglichkeit mit Plastik verantwortlich umzugehen, ist, es vom Restmüll zu trennen, damit es recycelt werden kann. So werden beispielsweise neue Fleece-Kleidung, Parkbänke oder Baumaterialien häufig aus altem Plastik hergestellt. Damit sinnvolles Recycling möglich ist, trennen die „NEST-Klassen“ des 5. und 6. Jahrgangs zukünftig ihren Müll. Damit alle Mitschülerinnen und Mitschüler wissen, wie die Entsorgung an der Schule organisiert wird und was alles in den „gelben Sack“ gehört, hat die 6e gruppenweise die Parallelklassen aufgesucht und diese über die Plastikmüllproblematik und Mülltrennung aufgeklärt.

  • Zudem hat eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern einen Aktionstag zu dem Thema in den 5. Klassen organisiert, damit auch den Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern die Problematik ins Bewusstsein rückt. Auch für die 6. Klassen wird es noch einen Aktionstag geben, um eine noch intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Plastikmüll zu ermöglichen.

    Nun wünschen wir uns, dass das Engagement der 6e gewürdigt wird, indem alle Mitschülerinnen und Mitschüler den Müll bewusst trennen und weniger Plastikartikel kaufen. Als Schule im Aufbruch würden wir damit ein wichtiges Ziel für nachhaltige Bildung erfüllen.

    Umweltschule Melanie Sommer, Kathrin Handel, Theresa Hirschberg

    Vielen Dank an Frau Grassmann, Herrn Pradzynski, Frau Knöfler, Frau Ernst, Frau Heue und Herrn Huttary sowie ihrer Klasse 6e

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Workshop der Klasse 10d am Treffpunkt Grenze im Grenzlandmuseum Eichsfeld

Am 05. November hat die Klasse 10d in Begleitung von ihrem Klassen- und Geschichtslehrer Herrn Wucherpfennig an einem workshop-Tag im Grenzlandmuseum Eichsfeld teilgenommen. An den sechs angebotenen workshops wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern von der Oberschule Groß Schneen, von der Regelschule Worbis, sowie von der Gemeinschaftsschule Ebeleben gearbeitet.

Gemäß Ratschlag ihres Klassenlehrers Herrn Wucherpfennig, der vor Beginn des workshops hervorhob, dass man Grenzen, die man nicht entstehen lässt, nicht abbauen müsse, traten die Schülerinnen und Schüler unserer Klasse 10d in einen offenen und fachgebundenen Austausch mit anderen, gleichaltrigen Teilnehmern.

Zum Abschluss des Arbeitstages führte das Theater Strahl aus Berlin Auszüge aus ihrem Theaterstück „#Berlin Berlin“ vor.

Exkursion der Klasse 10d ins Grenzlandmuseum Eichsfeld

Am 25.Oktober fuhr die Klasse 10d in Begleitung von ihrem Klassen- und Geschichtslehrer Herrn Wucherpfennig zum Grenzlandmuseum Eichsfeld.

Durch den Grundlagenvertrag wurde das Museum von 1973 bis 1989 als eine sogenannte Grenzübergangsstelle („GÜST“) verwendet. Beinahe 6 Millionen Menschen nutzten in dem Zeitraum diesen inndeutschen Grenzübergang.

Besondere Beachtung der jugendlichen Besucher fanden die selbstschießende Splitterminenanlage, die Kleidung der damals Gleichaltrigen aus der DDR und die Zeitzeugenberichte aus der Region.

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  • Schüler der KGS Gieboldehausen lernen literarisches Schreiben
    Kindern und Jugendlichen die Fähigkeit zu geben, literarisches Schreiben zu erlernen, ist ein Ziel des Projektes „Weltenschreiber“. Der Autor Arne Rautenberg ist zu den beiden ersten Teilen einer Schreibwerkstatt in die Klasse 6d der KGS Gieboldehausen gekommen.
    Die Kinder legten sich drei Gegenstände auf den Tisch und beschrieben in Gedichtform, was sie sich wünschen würden, wenn sie diese Gegenstände wären. Anschließend lasen sie sich gegenseitig ihre Texte vor. So begann die Schreibwerkstatt. Die Sechstklässler verfassten anschließend Haiku-Gedichte und Gedichte, die sich nicht reimen sollten.
    „Es ist vital, es ist auch ein bisschen anarchisch, offen, kreativ, frei, es fördert die Fantasie und ist eine Alternative zum normalen Schulunterricht“, beschrieb Rautenberg den besonderen Reiz des Projektes. Die Schüler könnten sich dabei anders als gewohnt erleben: als Menschen, die sich kreativ öffnen. So seien bereits „kleine, magische Momente“ entstanden. Es sei wichtig, dass die Schüler auf etwas hinarbeiten und ein Produkt haben“, erklärte er.

  • Schreiben soll Selbstbewusstsein fördern

    „Die einzigen Texte, die Schüler heute insgesamt gerne freiwillig schreiben, sind abgekürzte Whatsapp-Nachrichten“, sagte Ruth Anderle, Deutschlehrerin an der KGS. Die Last mit dem Schreiben solle in dem Projekt zur Lust werden. Dieser Prozess fördere das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit der Schüler und es trage dazu bei, Freude am eigenen Schreiben zu haben.

    Den Schülern bereitet das Projekt viel Freude. „Ich musste erst einmal herausfinden, wie ich den Text gestalte. Ich mache mir keinen großen Kopf darüber, sondern fange einfach an zu schreiben“, beschrieb der elfjährige Tom aus Wulften seine Herangehensweise. „Wir hatten Fragen und die mussten wir lustig beantworten“, erzählt Roman. Dies sei besser als Unterricht, meinte der 13-Jährige aus Gieboldehausen, der zu Hause gerne Bücher wie „Die drei Fragezeichen“ lese.

  • Schüler lernen Gedichte zu schreiben

    „Ich habe gelernt, Gedichte zu schreiben, das konnte ich vorher nicht so gut“, berichtete Fynn. Am schwierigsten sei es, eine Idee zu bekommen, was sich reime, erklärte der Elfjährige aus Wulften. „Mir gefällt, das wir schreiben können, was wir wollen“, betonte Leah. Anstrengend sei es, dass es sich bei den meisten Gedichten reimen muss, so die Elfjährige aus Werxhausen. Ihr gefälle es, wenn die „Sachen auch wirklich passiert sind, die sich reimen“. Dem zwölfjährigen Levin aus Bilshausen macht es Spaß,, „dass man nicht alles vorgesetzt bekommt, was man schreiben soll“. Man könne seine Gedanken frei schildern.

    Das Literarische Zentrum Göttingen richtet die Schreibwerkstätten des Projektes gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und verschiedenen anderen Förderern aus. Außer der 6d der KGS Gieboldehausen nehmen vier weitere Schulen und Klassen aus Göttingen und dem Umland an dem Projekt teil, das sich über das Schuljahr 2018/2019 erstreckt. Langfristig sei es dessen Ziel, literarisches Schreiben als festen Bestandteil in den Deutschunterricht zu integrieren. Das Projekt hat zeitgleich in drei Bundesländern begonnen und ist neben dem Literarischen Zentrum Göttingen am Literaturhaus Stuttgart und dem Literaturhaus Rostock angesiedelt. Die Gedichte, die Schüler auf Weihnachtspostkarten veröffentlichen werden der Schulöffentlichkeit zur Verfügung gestellt, kündigt Deutschlehrerin Ruth Anderle an. Sie eigneten sich auch als Geschenke. Als weiterer Schritt sei ein Buch geplant, in dem Gedichte aller an dem Projekt beteiligten Schüler veröffentlicht werden.
    Von Axel Artmann

Arne Rautenberg will Schüler für das Lesen begeistern.

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Impressionen Berufsorientierung der 8a und 8b

Zurzeit sind die Schülerinnen und Schüler der 8a und 8b in Duderstadt bei der GAB, um dort ihre Kompetenzen im Bereich Berufsorientierung zu vertiefen. Nach einer zweitägigen Potentialanalyse durchlaufen sie verschiedene Gewerke und erhalten einen sehr praxisorientierten Einblick in die vielfältige Berufswelt. Mitte November werde dann auch die 8c und 8d ihren BO-Block beendet haben und wir werden eine schulinterne Präsentation der Produkte durchführen.

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Erste Klassenfahrt unserer neuen Fünfklässler

Seit Gründung der KGS Gieboldehausen ist die Kennenlernfahrt der Fünftklässler fester Bestandteil unseres gemeinsamen Schullebens.

Dieses Jahr waren wir zum zweiten Mal auf dem Gelände der Feuerkuppe in Sondershausen.
Während der zweieinhalb Tage konnten sich die Klassen im Klassenverband und die Schüler der Stufe untereinander kennenlernen:

Im Niedrigseilgarten bauten die Schüler Vertrauen zu ihren Klassenkameraden auf und in der Disco hatten alle zusammen Spaß!

Ein weiteres Highlight war der Affenwald, in dem viele Schüler versuchten, die süßen Äffchen für sich zu begeistern.

Bei der Fahrt in der Sommerrodelbahn versuchten sie gegenseitig ihre Rekorde zu brechen. – Angeblich hat ein Schüler 45 km/h auf die Bahn gebracht!
Viele Schülerinnen und Schüler fanden es auch einfach toll, „abends noch mit den Freunden spielen zu können“ und „bis in die Nacht zu quatschen“.
Wir haben uns über viel positives Feedback des KGS-Zuwachses gefreut!

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Das Projekt „Weltenschreiber“ startet in der 6d!

Nachdem schon viel über den theoretischen Überbau berichtet wurde, tauchte die Klasse 6d am 26. und 27. September nun endlich mit dem Autor Arne Rautenberg in die Praxis des Projektes „Weltenschreiber“ ein.

Jede Schülerin und jeder Schüler erhalten gleich zu Beginn ein Portfolio, das von den Schülerinnen und Schülern nicht nur äußerlich individuell gestaltet, sondern auch inhaltlich mit den eigenen ersten Ergebnissen der Schreibwerkstatt gefüllt wird.

Die Schülerinnen und Schüler geben sich bei der Arbeit an den Texten besonders viel Mühe und arbeiten mit Sorgfalt. Einhellige Meinung: Das ist viel besser als Unterricht!

Der Autor schafft es, durch experimentelle Schreibspiele und -anlässe, den Blick auf die Dinge und auf die Sprache zu verändern und zu schärfen. So versetzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Anfangssatz „Ich als …“ beispielsweise in eine Brille und setzen fort: „Ich als Brille würde gerne nur friedliche und glückliche Menschen sehen.“ Mit minimalistischen Zweiwort-Gedichten entstehen ganze Geschichten im Kopf: „Gipsbein / Wendeltreppe“.

Nicht nur inhaltliche, sondern auch formale Vorgaben müssen die Schülerinnen und Schüler eingehalten, wenn es zum Beispiel um Reimschemata oder um eine bestimmte Silben- und Wortanzahl in einem Vers geht. Das ist anstrengend. Aber die Schüler sind sich einig: Diese Art Schreiben macht Spaß. „Wir haben heute vier Seiten geschrieben. Unglaublich!“

Am zweiten Tag wird das schöne Herbstwetter zum Schreiben im Freien genutzt. Und obwohl der Spielplatz seine Anziehungskraft hat, arbeiten auch hier alle sehr konzentriert und schreiben! Die Ergebnisse können sich schon jetzt sehen lassen.

Fortsetzung folgt! Der nächste Workshop in der 6d ist im November -- Wir freuen uns darauf!

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Englandfahrt 2018 – Eastbourne

Vom 7.-12.4.2018 waren erneut 41 SchülerInnen des 9. Jahrgangs der KGS Gieboldehausen in Eastbourne, England zu Gast. Nach der langen Busfahrt kamen die SchülerInnen am Abend des 7.4. in ihren Gastfamilien an und wurden herzlich aufgenommen. Am nächsten Tag stand eine Klippenwanderung in Beachy Head an, bei der sich die SchülerInnen nach dem vielen Sitzen am Vortag ein wenig bewegen und die raue Küstenlandschaft genießen konnten. Nachmittags lernten sie Eastbourne bei einer Stadtrallye näher kennen.

Am Montag ging es nach London, wo die SchülerInnen von ihren erfahrenen Begleitern Herrn Möllers und Frau Zinn die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt bekamen – London Eye, Big Ben, Houses of Parliament und Westmister Abbey. Nach einer Mittagspause ging es weiter zur St Paul´s Cathedral, von deren Spitze auf einer Höhe von 82 Metern die SchülerInnen eine traumhafte Aussicht über die ganze Stadt hatten. An der Themse entlang ging es am Globe Theatre und dem Tower vorbei schließlich zurück zu U-Bahn.

Auch am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach London und besichtigten vormittags den Tower of London mit seinen Kronjuwelen. Nachmittags konnten sich die SchülerInnen in Kleingruppen frei in Londons Innenstadt bewegen.

Am Mittwoch unternahmen wir einen Ausflug nach Hastings, der mit einer traditionellen Teezeremonie begann. Dabei lernten die Schüler von Lady Rebeca eindrucksvoll, was es mit der Tea time auf sich hat und studierten einen kleinen Tanz ein. Nachmittags konnten die SchülerInnen entweder auf eigen Faust Hastings erkunden, oder mit zum Freilichtmuseum der Schlacht von 1066 nach Battle fahren. Abends trafen sich alle Schüler am Pier zu einer netten Abschlussveranstaltung und am nächsten Tag stand auch schon die Heimreise an.

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Ausbildung der neuen Schulsanitäter 2018

An zwei Schultagen fand unsere Ersthelfer-Ausbildung statt. In insgesamt elf Stunden haben wir ohne Probleme erfolgreich unseren Kurs absolviert. Wir, die zwölf neuen Sanitäter, hatten viel Spaß während der Ausbildung. Herzlich möchten wir uns bedanken bei unserem Ausbilder Felix Psotta von den Maltesern, der uns über die Aufgaben eines/einer Schulsanitäter/in aufgeklärt und viel Wissen mit auf den Weg gegeben hat. Mit diesem neu gewonnenen Wissen (wie z.B über das Anlegen von Verbänden, die Betreuung von Patienten und der Wundversorgung) möchten wir in Zukunft den Schülern und Schülerinnen der KGS helfen. Wir können jedem Schüler, der sich dafür interessiert, empfehlen, auch Schulsanitäter zu werden.

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Elektromobilität bei der KGS Gieboldehausen

Große Freude gab es am Donnerstag, den 13. September 2018, bei der Übergabe eines neuen Elektrorollers an der KGS Gieboldehausen. Die Schülerinnen und Schüler der Mofa-AG und der Schulleiter Herr Dr. Fellbrich waren hellauf begeistert. Die Mofa-AG ist bei der KGS ein fester Bestandteil des AG Angebots. In ihr werden die Teilnehmer auf die Prüfung zur Erlangung der Mofa-Prüfbescheinigung beim TÜV Duderstadt sowohl in Theorie als auch in der Praxis vorbereitet.

„Wir sind ab sofort elektrisch unterwegs und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Umwelterziehung“, so der Leiter der Mofa-AG, Herr Dr. Böker. Dank der Finanzierung durch die Sparkasse Duderstadt und dem Förderverein der KGS Gieboldehausen geben zukünftig 23 Schülerrinnen und Schüler der Mofa-AG jetzt ganz leise Gas, ohne laut über den Schulhof zu knattern und die Luft zu verpesten. Der Strom für den 1,3 kWh starken Akku wird aus regenerativen Energieträgern bezogen.

„Wir haben dieses einzigartige Projekt in der Region sehr gerne unterstützt“, so Markus Teichert vom Vorstand der Sparkasse Duderstadt. „Damit leisten wir unseren Umwelt- und Mobilitätsbeitrag für die Jugendlichen im Eichsfeld, vor allem, weil der E-Roller mit vor Ort erzeugtem Ökostrom aufgeladen wird.“

Martina Huke, Annette Engelhardt und Anette Kerl vom Vorstand des Fördervereins sind glücklich darüber, dass das Zukunftsthema Elektromobilität von der Schule aufgegriffen wird. Sie setzen darauf, dass viele Schüler sich später selbst einen E-Roller zulegen und das vermittelte Wissen der 18 Doppelstunden (10 Theorie und 8 Doppelstunden Praxis) sich nachhaltig festigt.

Alle Teilnehmer der Mofa-AG konnten es kaum abwarten, die ersten Fahrten zu machen. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen auf einem Zwei-Takter geübt wurde. Die Schüler finden nicht nur, dass der Trinity Venus-Roller toll aussieht, sondern auch hervorragend fährt. Die Schülerinnen Anastasia und Laeticia haben sich für den Kurs entschieden, um flexibler und unabhängiger von ihren Eltern zu sein. Außerdem finden sie ganz toll, dass sie zukünftig nicht nur Mofa, sondern auch E-Roller fahren dürfen.

Text: D. Kerl, Foto: C. Böker

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Duderstädter Sparkassenlauf: Sieger bei den Jungen in der Einzelwertung A und B

Nico Kroll (6e) wurde Sieger in der Einzelwertung Schüler B und Luca Rusalo (10b) siegte mit großem Vorsprung in der Einzelwertung Schüler A. Herzlichen Glückwunsch. Dies gilt auch allen anderen 45 Teilnehmern, die nicht aufs Treppchen kamen aber eine tolle Leistung mit tollen Ergebnissen gezeigt haben. Super!

Auch die Lehrerstaffel und das gesamte Lehrerteam um Hr. Daume mit Hr. Beckmann, Hr. Möllers, Fr. Zinn, Hr. Schusterhauer, Fr. Ernst, Fr. Kniese und Fr. Dannoritzer aus der KGS Gieboldehausen zeigten achtbare Ergebnisse und tollen Teamgeist. Unsterstützung gab es durch Paulina Wüstefeld, ehemalige FSJ´lerin. Herzlichen Glückwunsch.

Danke dem Förderverein der KGS Gieboldehausen für die tatkräftige Unterstützung.

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ERNEUT SEHR GUTES ABSCHNEIDEN DER KGS GIEBOLDEHAUSEN BEIM EUROPAWEITEN ENGLISCH-VERGLEICHSWETTBEWERB „THE BIG CHALLENGE 2018“

Wie auch im letzten Jahr hat der 7. Jahrgang der KGS Gieboldehausen am europaweiten Vergleichs-wettbewerb The Big Challenge teilgenommen und wieder herausragende Ergebnisse erzielt. TimKähler aus der 7f wurde Schulsieger und schaffte es mit 303 von 350 Punkten auf Platz 6 in Niedersachsen bzw. Platz 44 in Deutschland. Zweite an der KGS wurde Xenia Dsüban aus der 7d; sie erreichte in Niedersachsen Platz 121. Weitere Klassensieger wurden Nico Dunkel (7a1),  Lea Böning (7c), Finn Polzin (7e), Elias Lorscheider (7b) und Niklas Fuhrmann (7a2). Alle Teilnehmer können sich über tolle Preise freuen, die Teilnahmekosten von knapp 600€ übernahmen dankenswerterweise Förderverein und Schule.

Lasse Kühn aus der 8c

Die Klasse 8f mit ihren Preisen.

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Theaterstück zur Mediensucht: Online

  •  Mit dem  Theaterstück „ONLINE“ von Katrin Heinke fesselten die beiden Schauspieler des Weimarer Kulturexpress 130 Schüler des 8. Jahrganges und regten eine  Diskussion über  die Gefahr von Social- Media- Sucht und zum Nachdenken im bewussteren Umgang mit den „Neuen Medien“ an.

    Zum Inhalt: Jule ist ein ganz normales, fröhliches Mädchen. Sie hat ebenso ganz normale Wünsche, Träume und Erwartungen ans Leben und erfährt von allen ihren Angehörigen Liebe und Geborgenheit. Doch dann ersetzt ein neues Smartphone  ihr altes Handy und krempelt unerwartet Jules bisheriges Leben um.

  • Jules altes Handy ist zwar internetfähig, aber alt, unzuverlässig und lange nicht so leistungsstark, wie sie es sich wünscht. Zu ihrem Geburtstag bekommt sie endlich das neue, heißersehnte Smartphone. Damit eröffnet sich ihr ein noch schnellerer, leichterer und vor allem ortsungebundener Zugriff auf Spiele- und Netzwerkportale. Das Immer-Online-Sein wird eine neue Lebensempfindung für Jule. Hier fühlt sie sich rundum wichtig, im Mittelpunkt. Ihre realen Freunde, vor allem ihre beste Freundin Elli und ihre bis dahin geliebten Hobbys geraten mehr und mehr in den Hintergrund. Auch die Beziehung zu ihrer Mutter und zu anderen Angehörigen leidet darunter. Immer mehr vernachlässigt sie die Schule, häusliche Pflichten und am Ende sich selbst. Doch die neue Leidenschaft birgt auch noch andere Gefahren.

  • Jule tappt in die eine oder andere Kostenfalle und läuft Gefahr, zu falschen Leuten Kontakt aufzunehmen. Am Ende muss Jule sich eingestehen, dass sie abhängig vom Smartphone ist.

    Den beiden Schauspielerinnen gelang es die Schüler 90 Minuten lang zu fesseln, indem sie sie dort abholten, wo sie sich auskannten …. in der Welt der Sozialen Medien …. .  Fast jeder Schüler musste im nachfolgenden Gespräch zugeben, dass er die Situation schon kannte: Man besucht einen Freund/ eine Freundin, sie muss aber noch eben etwas auf dem Handy beenden …..   So wird aus dem Gespräch ein einseitiger Monolog und beide Seiten sind genervt.

  • Den Schauspielerinnen gelang es, dass die Schüler 90 Minuten motiviert zuhören, als Komparsen auf Jules Bühne, die sie verwahrlost hatte, mitzuhelfen  und aufzuräumen oder Selfies mit ihnen zu machen. Auch die Lehrer wurden miteinbezogen. Das Stück  zeigte Situationen, die mittlerweile jedem von uns bekannt sind.  Jules Geschichte spiegelt unser heutiges Leben wider. Natürlich ist sie ein extremes Beispiel, Situationen werden hier auf die Höhe getrieben- ein Mittel des Theaters, um mögliche Folgen deutlich zu machen. Ihre Geschichte ist nicht unrealistisch. Es gibt noch weitaus härtere Beispiele für unsachgemäßes Verhalten im Umgang mit Geräten und dem Internet. Wichtig ist uns, so der Weimarer Kulturexpress, Auswege aus Problemsituationen zu suchen und zu zeigen.

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104 neue Schülerinnen und Schüler eingeschult!

Am Freitag, 10.08.2018, wurden in der KGS Gieboldehausen 104 Schülerinnen und Schüler mit einer feierlichen Feierstunde in 6 Klassen eingeschult. Um 9:00 Uhr begann der Tag mit einem Wortgottesdienst in der St.-Laurentius-Kirche in Gieboldehausen. Anschließend wurden alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Geschwister und Großeltern, die als Begleitung mitgekommen waren, von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Dannoritzer in der Aula der Schule begrüßt. Auch die Schülerpaten hießen die Neuen willkommen und freuten sich, diese am Montag in der Schule wiederzusehen. Verschiedene musikalische Beiträge rundeten das Programm ab. Am Ende der Veranstaltung wurden die Schülerinnen und Schüler in ihre neuen Klassen eingeteilt. Herr Huttary und Herr Dr. Böker lasen die Namenslisten vor. Dann begann für die Schüler das erste Kennenlernen in den neuen Klassen. Für alle Gäste hatte der Förderverein der Schule Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Die Wim!Bar bot wieder alkoholfreie Cocktails an. Den Abschluss des Einschulungstages sollte ein gemeinsames Gruppenfoto aller SuS bilden.

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