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Willkommen

Aktuelles

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Die KGS ist insektenfreundlich

Vor rund 30 Jahren gab es in Deutschland noch 75 % mehr Insekten als heute. Darüber berichtete der Profilkurs NW Jahrgang 9 bereits.

Leider lassen wir Menschen immer weniger Lebensraum für Wildtiere über, weil wir unsere Umgebung nach unseren Bedürfnissen gestalten. Wir bauen Straßen, Spielplätze, große Wohnhäuser, Fabriken, Parks und Sportstätten, damit wir uns wohl fühlen. Den Rest der Naturfläche nutzen wir zum Anbau von Lebensmitteln oder Energielieferanten. Sogar unsere Wälder und Gewässer haben wir so umstrukturiert, dass sie uns möglichst gut nützen. Da bleibt kein Platz für Libelle, Mauerbiene und Dungkäfer.

Um sich diesem Trend zu widersetzen, hat die KGS einige insektenfreundliche Inseln eingerichtet. Neben einer Staudenfläche auf der Bushaltestellenwiese, sind mehrere kleine Beete überall auf dem Schulhof entstanden. Es gibt eine Blühwiese im Innenhof und jede Menge heimische Büsche auf dem Schulhof, von deren Blüten sich Insekten ernähren und deren Beeren die Vögel fressen. Sie bieten auch wunderbare Versteckmöglichkeiten für die kleinen Sechsbeiner.

Auch der Schulgarten wurde mit neuen Gemüsepflanzen ausstaffiert.

Unterstützt wurden wir bei dem Projekt von dem Landschaftspflegeverband Göttingen. Außerdem haben mehrere Firmen Pflanzenmaterial, Maschinen und Manpower gesponsert. Dafür würden wir uns gerne bei der Firma Gemüseanbau Manegold, Gärtnerei Ziencz in Bilshausen und Blumengroßhandel Ziencz in Gieboldehausen bedanken. Außerdem freuen wir uns über die Unterstützung seitens des Elternrats und des Fördervereins. Zudem haben viele Kolleginnen und Kollegen und Eltern Pflanzen gespendet. Ganz besonderen Dank gilt unseren Hausmeistern, die sich um die Pflege der Flächen kümmern.

Warum unsere Schule genau insektenfreundlich ist, könnt ihr euch in diesem EBook ansehen. Mit vielen Bildern, Videos und Texten wird erläutert, was die KGS bietet.

Viel Spaß!

Melanie Sommer Team Umweltschule

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Ausstellung "Hass vernichtet"

„Durch Nichtstun lässt sich nichts verändern…!“

Leider sieht man viel zu selten Menschen, die sich selbstbewusst und alleine für Menschenrechte einsetzen. Aber es gibt solche Menschen!

Dies beweist uns Frau Irmela Mensah-Schramm.

Am Dienstag, den 07.09.2021, in einem Zeitraum von 18:00 bis 20:00 Uhr, fand bei uns in der KGS Gieboldehausen im Foyer eine mehr als gelungene Ausstellung von und mit Frau Mensah-Schramm statt.

Irmela Mensah-Schramm, auch “Sprayer-Oma“ genannt, ist eine bewundernswerte Frau, die durch Deutschland und angrenzende Länder reist, um dort diskriminierende, rassistische und nazistische Schmierereien zu entfernen oder zu übermalen.

Die Besucher*Innen konnten rund 25 ihrer interessanten und ausdrucksstarken Werke bewundern und der Künstlerin Fragen stellen. Zusätzlich zu den Ausstellungsstücken der Künstlerin wurden auch die Ergebnisse eines Workshops gezeigt, an dem im vergangenen Schuljahr zwei Klassen der KGS Gieboldehausen teilgenommen hatten. Die damalige 10f von Frau Abram und die 6a2 von Herrn Wucherpfennig hatten gemeinsam mit Frau Mensah-Schramm Hassbotschaften künstlerisch umgestaltet.

Unsere Gesamtschuldirektorin Heike Lautenbacher eröffnete die Ausstellung. Ebenfalls anwesend waren die Jugendpflegerin der Samtgemeinde Gieboldehausen, Laura-Luisa Stegemann, der Jugendpfleger der Samtgemeinde Radolfshausen, Rainer Uthmann, sowie eine große Anzahl an Eltern, Erziehungsberechtigten und Schüler*Innen der KGS. Die Klasse 10G1 von Frau Streck hatte mitgeholfen die Ausstellung vorzubereiten, während Herrn Staufenbiels 10H1 die Gäste mit leckerem Catering versorgte.

Max Daberkow und Alexander Popp aus der 10G1 moderierten gekonnt und ließen die Gäste Fragen an die Künstlerin stellen.

Frau Mensah-Schramm, mit welcher wir sogar noch an diesem Tag ihr 35-jähriges Jubiläum feiern durften, erzählte uns unter anderem von ihren Erlebnissen im Kampf gegen Nazismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung.

Seit 1986 entfernte Frau Mensah-Schramm rund 130.000 Hasskommentare und -schmierereien.

Bei ihrer Arbeit stieß Frau Mensah-Schramm natürlich das ein oder andere Mal auf Gegner, welche versuchten, sie zu behindern. Auch mit der Polizei und mehreren Anzeigen, die jedoch wieder fallen gelassen wurden, habe sie des Öfteren zu tun gehabt und somit immer wieder neue Erfahrungen gesammelt. Jedoch ließ und lässt sich Irmela Mensah-Schramm dadurch nicht von ihrer Aufgabe abhalten und macht immer weiter, was sie mit dem Satz ,,All das hat da nichts zu suchen, das kommt weg!“ bekräftigt.

Die „Sprayer-Oma“ wollte schon immer anderen helfen und etwas Gutes tun, weshalb sie sich nun stark für Menschenrechte einsetzt, an Demonstrationen teilnimmt und Workshops veranstaltet, bei welchen sie schon junge Menschen für diese Themen sensibilisieren möchte. Sie öffnet durch ihre Kunst vielvielen Menschen die Augen und zeigt, dass Rassismus, Diskriminierung und Fremdenhass heutzutage noch immer große, weitverbreitete Probleme sind.

Mit der Aussage ,,jeder Mensch kann dazu beitragen, für ein solidarisches und friedliches Leben zu sorgen“, verdeutlichte Irmela Mensah-Schramm auch noch, dass wahrhaftig jeder Mensch sich gegen solche Hassbotschaften wehren und helfen kann, sodass nach und nach immer mehr Orte von gehässigen Kommentaren verschont bleiben, denn ,,Durch Nichtstun lässt sich nichts verändern und durch Schweigen macht man sich mitschuldig“.

Bericht von Jula Huke, Annabell Radtke, Jolien Henniges und Ida Weber, 10G1

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Ganzstagsangebot an der KGS-Gieboldehausen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, 

zu Beginn des neuen Schuljahres steht die Neueinwahl des Ganztagsschulangebotes an.

Das AG-Angebot findet wie gewohnt in der Zeit von 14.00 bis 15.30 Uhr

(8. und 9. Unterrichtsstunde) statt.

Die Teilnahme ist freiwillig, nach der Anmeldung jedoch für ein Schulhalbjahr verpflichtend. Verpasste AG – Termine sind schriftlich zu entschuldigen.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir im AG-Bereich bestimmte, sehr strenge Hygiene- und Verhaltensvorschriften ein-halten. Eine weitere Vorgabe ist, dass nur Teilnehmer*innen aus einem Doppeljahrgang dieselbe AG besuchen dürfen.

Viele AGs sind deswegen leider auf zwei bestimmte Jahrgänge beschränkt, z.B. nur auf Jahrgang 7 und 8. Ist das Abstandsgebot von 1,5m zu jeder Zeit gewährleistet, kann von dieser Vorgabe abgewichen werden.

Insgesamt stehen fast 30 Angebote zur Auswahl. Viel Spaß!

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Have fun storming the KGS Gieboldehausen!

Am Freitag, den 03.09.2021, wurden in der Aula der Kooperativen Gesamtschule Gieboldehausen insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs eingeschult.

Die Klassenlehrkräfte Pamela Merten und Catherine Graßmann sowie Kaija Putaro und Philipp Daume begrüßten jeweils 12 Kinder in ihren Klassen, der 05H1 und 05H2. Sebastian Lunderup und Elke Gloth hießen 28 Neuzugänge in ihrer 05R1 willkommen und Uta Pizzano freute sich mit Taj Mouarrawy über ihre 23 Schülerinnen und Schüler in der 05G1.

Die Einschulungsfeierlichkeiten standen alle im Zeichen Harry Potters berühmter Zauberschule und die Aula der KGS wurde vom Organisations-Team mit Liebe zum Detail stilecht dekoriert.

Zur Einstimmung wurde ein Video des legendären Hogwarts-Expresses eingespielt, bevor die Gesamtschuldirektorin Heike Lautenbacher die anwesenden Zauberlehrlinge samt Familien begrüßte und einen kurzen Überblick über das Rahmenprogramm gab. Im Anschluss überbrachte Bürgermeisterin Maria Bock stellvertretend für Rat und Verwaltung des Fleckens Gieboldehausen herzliche Grüße an die neuen Fünftklässler*innen und ermuntert sie, ihre "Flügel zu nutzen" und positiv zu denken. Als Geschenk erhielt jedes Kind ein Lesezeichen von ihr, das schon jetzt Lust auf den traditionsgemäß im 6. Jahrgang stattfindenden Vorlesewettbewerb machen soll. In der Grußbotschaft von Pfarrer Kaminski und Pastor Edelmann, die als Video dargeboten wird, ermuntern beide nach einer Anfangsgeschichte aus dem Neuen Testament die neuen Schüler*innen dazu, sich auf den Weg und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Das beeindruckende Violinenspiel von Ida Weber (10G1) wird mit einem Einspieler untermalt, der die Anwesenden erneut auf eine Reise nach Hogwarts mitnimmt

Abschließend verkündet der sprechende Hut, eine freundliche Leihgabe von Albus Dumbledore, welche Kinder welcher Klasse zugeordnet worden sind. Die Klassenlehrer*innen-Teams begrüßen ihre Schützlinge freudig und überreichen jedem einzelnen von ihnen ein Harry-Potter-Shirt als Willkommens-Geschenk, welches der Förderverein der KGS Gieboldehausen gestiftet und mit den Lehrer*innen gemeinsam entworfen hat. Direkt nach der feierlichen Einschulung wurde ein erstes gemeinsames Foto aufgenommen und die Klassen hatten nachfolgend Zeit, sich und die Klassenlehrkräfte kennenzulernen und ihr Klassenzimmer zu erkunden. In der Zwischenzeit sorgte der Förderverein mit tatkräftiger Unterstützung der Klasse 10G1 für das leibliche Wohl der Gäste.

Zugang zur KGS hatten an diesem Tag ausnahmsweise auch Muggel – natürlich nur unter Berücksichtigung der 3G-Regel.

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Mit bunten Farben gegen braune Parolen

Unter diesem Motto steht der Workshop von Frau Mensah-Schramm, welchen sie seit vielen Jahren anbietet. Kurz vor den Ferien hatten wir an der KGS Gieboldehausen das große Glück, diesen Workshop mit Frau Mensah-Schramm in zwei Lerngruppen durchführen zu können. Dieser Workshop sensibilisiert alle Beteiligten (ausdrücklich nicht nur die Schülerinnen und Schüler) dahingehend, Hassparolen und rassistische Symbolik im Alltag wahrzunehmen und sich selber zu hinterfragen, ob man diese einfach ignorieren kann.

So ließ uns Frau Mensah-Schramm nach einer kurzen Einführung unter Einbeziehung ihrer Ausstellung „Hass vernichtet“ exemplarisch an ihrer täglichen Arbeit teilhaben, indem die Schülerinnen und Schüler selber Hassbotschaften durch Farbe und Kreativität in Botschafter der Freude, Liebe und des Friedens verwandelten.

Die beiden Lerngruppen, die an diesem Workshop teilnehmen konnten, waren eine 10te Klasse unseres Gymnasialzweiges sowie eine 6te Klasse des Hauptschulzweiges. Dabei hat sich vor allem gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem Alter oder ihres Schulzweiges, mit Hass und Hetze nichts anfangen können! Beide Lerngruppen haben während der 90 Minuten sehr kreative und schöne Arbeiten erstellt, von denen zumindest einige nach den Ferien in unserer Schule ausgestellt werden können.

Wir als KGS und „Spiegelbild der Gesellschaft“ freuen uns, Teil dieses Projektes sein zu dürfen und zeigen damit ganz klar: Die KGS Gieboldehausen ist bunt und das ist auch gut so!

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KGS Bodypercussionprojekt – Vom Homeoffice bis zur Aufführung

„Musik trotz(t) Corona“, unter diesem Motto lernten die Schülerinnen und Schüler seit der Schulschließung an der KGS. So entwickelte der Fachbereichsleiter für Musik, Johannes Beckmann, gemeinsam mit seinen Fachkolleg*innen Carolin Busse und Matthias Staufenbiel das Projekt „Bodypersuccion – Fluch der Karibik“.

Im Praxisprojekt lernten die Abschlussschülerinnen und -schüler der 10. Klassen der KGS Gieboldehausen zuerst im Homeoffice mittels Tutorial-Videos selbstständig die Choreografien. Im Anschluss produzierten sie danach eigene Videos, probten gemeinsam im Unterricht und nahmen im Anschluss gemeinsam unter Corona-Bedingungen die gesamte Performance auf dem Schulhof auf.

Alle Mitwirkenden fieberten mit Spannung der Präsentationen des Musikvideos am Tag ihrer Zeugnisverleihung entgegen.

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Maskenball zur Zeugnisausgabe der 10. Klasse in der KGS Gieboldehausen

In diesem Jahr verwandelte sich die Aula der KGS Gieboldehausen in den Spiegelsaal des Schlosses Versailles, um mit den Abschlussklassen die Entlassfeiern zu zelebrieren.

Coronabedingt wurde für jede Klasse eine gesonderte Veranstaltung durchgeführt bei denen Schulleiterin, Frau Lautenbacher zunächst die jeweilige Klasse und die geladenen Gäste begrüßte, um auf die Feierlichkeit einzustimmen.

Zahlreiche Glückwünsche für die Absolventen und Absolventinnen folgten. Ob in einer Videobotschaft von Pfarrer Kaminski und Pastor Depker, die den Absolventen und Absolventinnen Gottes Segen wünschten oder vom Förderverein der KGS, die für alle eine Zukunft ohne Masken und Testpflicht erhoffen.

Ebenso Ortsbürgermeisterin Maria Bock, die es sich nicht nehmen ließ, bei allen Veranstaltungen dabei zu sein, und die Schülerinnen und Schüler mit einem Zitat von Martin Luther King ermutigte, immer Vertrauen in sich selbst zu haben und den ersten Schritt zu gehen, auch wenn man den Weg noch nicht vor sich sieht.

Die Illusion, dass nach der Schule mit dem Lernen Schluss sei, wurde den Schülerinnen und Schülern vom Elternvertreter Patrick Seliger genommen. Er klärte auf, dass das ganze Leben aus Lernen besteht, bekräftigte aber auch, dass jeder von ihnen alles schaffen kann - das habe die Coronapandemie gezeigt. „Die Hummel dürfte nach den Gesetzen der Aerodynamik auch nicht fliegen, nur sagt es ihr niemand!“

Für die musikalische Unterhaltung sorgte, wie schon so oft, Violinistin Ida Weber, die das Stück „Arcade“ von Duncan Laurence auf ihrer Geige zum Besten gab. Auch die Absolventinnen und Absolventen selbst wurden Teil des Programms. Die Uraufführung einer Bodypercussion zum Thema „Fluch der Karibik“, welches im Vorfeld mit allen Abschlussklassen aufwendig auf dem Schulhof gefilmt und vertont wurde, stellte eine weiteres musikalisches Highlight dar.

Insgesamt konnten sich in diesem Jahr 83 Absolventinnen und Absolventen über ihre Zeugnisse an der KGS Gieboldehausen freuen.

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Wohin mit dem Müll?

Genau so hieß das Thema in den letzten Erdkundestunden der Klassen 5b und 5c. Nachdem sich die Schüler und Schülerinnen mit verschiedenen Möglichkeiten der Müllentsorgung bzw. dem Nutzen von Mülltrennung beschäftigt haben, sollte auch ein praktischer Teil zur Thematik nicht fehlen. Als Umweltschule wollten wir mit gutem Beispiel voran gehen und auf dem Schulhof sowie dem Gelände im näheren Umkreis der Schule Müll aufsammeln. So stellte die Klasse 5c am 28.06.21 überrascht fest, dass oftmals der momentan notwendige Mund- Nasen- Schutz, wahrscheinlich aus Unachtsamkeit verloren wurde. Des Weiteren waren die Kinder sehr erfolgreich im Aufsammeln von Zigaretten, welche an einigen Stellen gehäuft fallen gelassen werden und sehr schädlich für die Umwelt sind. Die Klasse 5b bemerkte am 09.07.21, dass der Müll auf dem Schulhof zum größten Teil aus Verpackungen von Süßigkeiten besteht. Einige sehr engagierte Schüler und Schülerinnen durchkämmten sogar die Grünanlagen der KGS und fanden dort ebenfalls Papier, Masken und sogar ziemlich alt aussehende Glasflaschen.

Insgesamt waren beide Klassen erfreut und erstaunt darüber, wie viel Müll sie in der kurzen Zeit aufsammeln konnten. Viele Schüler und Schülerinnen hätten erfreulicherweise gern mehr Zeit in die Sammelaktion investiert. Mit Vergnügen knüpft das Team „Umweltschule“ im Jahrgang 6 mit einem groß angelegten Aktionstag daran an.

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Die Veranstaltung startet direkt am Montag:

https://www.youtube.com/watch?v=zStvyAmkTfo

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Wir sind Bienenfans!

Was will die Biene eigentlich von der Blüte? Damit hat sich die Klasse 5c im Biologieunterricht bei Frau Sommer beschäftigt und festgestellt, dass an der Nummer mit den Bienchen und den Blümchen tatsächlich etwas dran ist!

Zunächst wurde die Blüte aber im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Lupe genommen“. Tatsächlich hat eine Pflanze auch Geschlechtsorgane und sogar doppelt so viele wie der Mensch! Eine Pflanze ist nämlich ein Zwitter und besitzt männliche und weibliche Bereiche. Das führt zu ordentlich Gelächter in der Klasse 5c. Mit einer Pflanzenbestimmungs-App haben wir uns dann auf dem Schulgelände nach heimischen Pflanzenarten auf die Suche gemacht. Und da findet man wirklich viele schöne Beispiele. Die KGS ist nämlich äußerst insektenfreundlich. Im Mensa-Innenhof steht eine Blühwiese mit heimischen Wildkräutern von Wiesen-Platterbse bis Schafgarbe, auf dem Schulhof findet man viele blühende Büsche und derzeit wird eine Staudenwiese angelegt. Da freuen sich unsere Schulbienen, die den ganzen Nektar sammeln und leckeren Schulhonig produzieren. Wie das genau funktioniert, erklärt Herr Böker unser Schulimker. Ein Bienenstaat kann bis zu 60.000 Arbeiterinnen umfassen und die haben wir uns angesehen. Um ein Glas Honig herzustellen, muss eine Biene 3x um die Welt fliegen! Umso begeisterter war die Klasse 5c, dass Herr Böker jedem Schüler der Klasse ein Glas Honig geschenkt hat. Natürlich haben wir sofort eine Honigverkostung vorgenommen.

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NW Profil berichtet über interessante Tierarten auf digitalen Wegen (Ebook, Padlet und Insta)

Leider war in diesem Schulhalbjahr im naturwissenschaftlichen Profilkurs von Frau Sommer Corona bedingt weniger Praxisarbeit möglich. Dennoch haben wir Wege gefunden uns mit unserem Thema Artenvielfalt auseinanderzusetzen. In einem Padlet haben die Schüler*innen ihre Vogelbeobachtungen festgehalten https://padlet.com/MelanieSommer/eov09jg95algb2kq An einem fürs Homeschooling geeigneten Standort wurde ein Futterhäuschen aufgestellt und alle interessanten Aktivitäten festgehalten. Natürlich konnten wir uns über das Padlet auch darüber austauschen, warum unser heimischer Vogelbestand in den letzten 30 Jahren um 40% gesunken ist, wie sich einzelne Arten verhalten und ihre Lebensweise kennenlernen.

Ein Artenportrait haben die naturwissenschaftlich interessierten Schüler*innen mit dem Bookcreator erstellt, woraus ein Ebook entstanden ist. Beim Durchblättern entdeckt man viele interessante Fakten über die einzelnen Insekten- und Vogelarten. Nicht nur viele Bilder, sondern auch kleine Filme und Audiobeiträge regen zum Stöbern an

https://read.bookcreator.com/p9aRbujyBUV2Pu2LsBEXogAKrWU2/MMd11mDjQHOoXD0mQnWriw

Über unser Insta-Profil naturbysommer haben wir an einem Wettbewerb zur bedrohten Artenvielfalt teilgenommen. Die Schüler*innen haben Beiträge von heimischen Arten verfasst, die gefährdet sind. Sie berichten, warum der Mensch ihren Lebensraum bedroht und was man für ihren Schutz tun könnte. Im August findet ein Voting statt. Wir sind gespannt, ob wir uns qualifiziert haben. Schaut doch mal vorbei.

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Waldaktionstag für Jahrgang 7

Pro Jahr und Hektar fallen 4t totes organischen Material wie Laub, Früchte, Kot oder Äste im Wald an. Doch wohin mit diesem ganzen Abfall? Über 7 Milliarden Kleinstlebewesen leben in einer Handvoll Waldboden und diese zersetzen den organischen Abfall so effizient, dass daraus gleich natürlicher Dünger für die Bäume entsteht. Mit diesem Phänomen beschäftigen sich Schüler*innen des siebten Jahrgangs, die im Juni einen Tag im Wald verbrachten. Da der Förderverein der KGS diesen Aktionstag unterstützte, war es möglich die Waldpädagogin Michaela Nolte aus Obernfeld zu engagieren. Sie kreierte mit uns ein Nahrungsnetz und diskutierte mit den Schülern, was passiert, wenn durch menschlichen Einfluss Teile aus dem Netz zerstört werden. Die Schüler*innen staunten, dass dann schnell ein ganzes Ökosystem zusammenbrechen kann. Außerdem wurde in einem Baumtheater nachgestellt, wie die Stoffwechselprozesse in einem Baum ablaufen und anschließend ein Baumquerschnitt experimentell untersucht. Wir haben zudem eine Waldkauzjagd nach Mäusen nachgestellt, sind auf „Wildschweinjagd“ gegangen und haben ganz leise den Geräuschen des Waldes gelauscht. Frau Sommer, Frau Czech und die Schüler*innen des 7. Jahrgangs sind glücklich nach einem ereignisreichen Exkursionstag zur Schule zurückgekehrt.

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ERNEUT SEHR GUTES ABSCHNEIDEN DER KGS GIEBOLDEHAUSEN BEIM EUROPAWEITEN ENGLISCH-VERGLEICHSWETTBEWERB THE BIG CHALLENGE 2021

Wie jedes Jahr hat der 7. Jahrgang der KGS Gieboldehausen am europaweiten Englisch-Vergleichswettbewerb The Big Challenge teilgenommen und erneut sehr gute Ergebnisse erzielt. Nachdem die Schüler*innen im letzten Jahr online von zu Hause aus teilgenommen hatten, konnte der Wettbewerb in diesem Jahr wieder wie gewohnt in der Papierversion in der Schule stattfinden.

Greta Scesnuleviciute aus der 7e wurde Schulsiegerin und schaffte es mit 282,50 von 350 Punkten ebenfalls auf Platz 1 in Niedersachsen bzw. Platz 7 in Deutschland. Zweite an der KGS wurde Jasmin Dzhambulatova aus der 7e; sie erreichte damit in Niedersachsen Platz 2 bzw. in Deutschland Platz 42. Den dritten Platz an der Schule gewann Luis Schwedhelm aus der 7e, er belegte damit in Niedersachsen Rang 3 bzw. in Deutschland Rang 100.

Weitere Klassensieger*innen wurden Bekir Shabani (7a1), Lili König (7c), Xenia Albrecht (7a2), Darleen Sophie Schulz (7b) und Niklas Fuhrmann (7d).

Alle Teilnehmenden können sich über tolle Preise freuen, die Teilnahmekosten von ca. 400€ übernahmen dankenswerterweise Förderverein und Schule.

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LGBTQIA+ und Pride Month

Spätestens mit Manuel Neuers bunter Kapitänsbinde und der Diskussion um die Beleuchtung der Allianzarena zum Spiel Deutschland gegen Ungarn wurde klar: Der Juni steht im Zeichen des Regenbogens!

Seit mehr als vier Jahrzehnten steht der Regenbogen bzw. die Regenbogenfahne als Zeichen für die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Menschen, die sich nicht dem traditionellen Rollenbild von Frau und Mann oder anderen Normen rund um Geschlecht und Sexualität zugehörig fühlen. Das Tragen der Farben im Juni – im sogenannten Pride Month – soll das Bewusstsein schärfen und für Toleranz werben.

Dieses Ziel verfolgt auch unser Gymnasiast Aiden. Er sorgte durch das Basteln und Verteilen vieler kleiner Regenbogenflaggen für Aufmerksamkeit und Neugier sowohl im Kollegium als auch bei vielen Schülern und Schülerinnen – die Gesprächsgrundlage war geschaffen! Aiden erklärte sich bereit, zu Ehren des Pride Month einen Beitrag für die Schulhomepage zu schreiben und Fragen von Schülern und Schülerinnen rund um LGBTQ+ zu beantworten. So entstand nicht nur ein informativer Beitrag, sondern auch ein tolles und aufklärendes Interview mit der Klasse 6a2.

Aiden, wir bedanken uns für dein Engagement, deine Offenheit und ganz besonders für DICH – wir freuen uns, dich an unserer Schule zu haben!

- Leonie Siegler-

Antworten zum Pride Month

Was ist der Pride Month überhaupt?

Der Pride Month ist jedes Jahr im Juni. In diesem Monat wird die sexuelle Diversität und freie Entfaltung der Geschlechtsidentität gefeiert. Der Monat dient zur Aufklärung und Sensibilisierung der generellen Gesellschaft für die LGBTQIA+.





Was ist die LGBTQIA+?

LGBTQIA+ steht für Lesbian (lesbisch), Gay (schwul), Bi (beide Geschlechter liebend), Trans (Wechsel des Geschlechts), Queer (non-labelled)/Questioning (Geschlecht oder Orientierung hinterfragend), Intersex (das körperliche [Also äußere und/oder chromosomale] aufweisen von Geschlechtsmerkmalen, die nicht eindeutig zuordenbar sind), Asexual (nicht-Vorhandensein von sexueller Anziehung) und das + steht für alle Orientierungen, die nicht im Akronym untergekommen sind, beispielsweise die nichtbinäre Geschlechtsidentität oder die Pansexualität.





Woher kommt der Pride Month und warum ist er im Juni?

Der Pride Month stammt aus New York City. Am 28. Juni 1969 gab es eine gewaltsame Polizeirazzia in einer New Yorker Schwulenbar. Die Besucher, Transgenders, Drag Queens und schwule Männer der Bar setzten sich zur Wehr, was letztendlich zum sogenannten „Stonewall Riot“ in der New Yorker Christopher Street führte. Die Polizeigewalt gegen farbige und/oder nicht Heterosexuelle oder Cisgenders wurde zwar nie besiegt, jedoch war dies die Geburtsstunde des „Christopher Street Day“, der seit dem immer am 28. Juni gefeiert wird, ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der Akzeptanz, ähnlich wie die Bewegung „Black Lives Matter“.





Wie kann ich mein der LGBTQIA+ angehörendes Kind bestmöglich unterstützen?

Respektieren Sie es. Ihr Kind wird sich sehr glücklich schätzen, wenn Sie ihm mit Akzeptanz begegnen und es nicht für etwas verurteilen, für das es nichts kann. Ist Ihr Kind transgender, respektieren Sie unbedingt seine Personalpronomen (er, sie, oder Neopronomen wie Xe, Sier, Dey oder ähnliches) und seinen gewünschten Namen. Das Respektieren und Unterstützen der LGBTQ-Jugend ist der erste Schritt zum Verhindern von Depressionen, Ängsten und sogar Selbstmord. Sie müssen nicht alles sofort verstehen, aber es bedeutet Ihrem Kind eine Menge, wenn Sie es wenigstens versuchen. Weitere nützliche Informationen und hilfreiche Tipps finden Sie auf der amerikanischen Seite „The Trevor Project“.

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Das EM-Public-Viewing der KGS Gieboldehausen: Ein unglaubliches Erlebnis!

„Deutschland vor, noch ein Tor…“ schallte es am Mittwochabend, den 23.06.2021, ab 21.00 Uhr beim ersten Public-Viewing über den Schulhof der KGS Gieboldehausen. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen verfolgten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern das emotionsgeladene Spiel zwischen Deutschland und Ungarn. Auf zwei viermetergroßen Leinwänden konnte die KGS-Fangemeinde bis zur letzten Spielminute mitfiebern und sich eine Art Stadionerlebnis mit Musik, Spaß und Entertainment auf dem Schulhof entfalten.

Bis es so weit war, bedurfte die beim Ordnungsamt und der Polizei angemeldete schulinterne Open-Air-Veranstaltung jedoch innerhalb eines knapp gesteckten Zeitfensters eines hohen Vorbereitungsaufwands: So mussten innerhalb weniger Tage Hygienekonzept, Anmeldungen, Einlasstickets sowie Coronatest-Kontrollsysteme wie auch Informationsschreiben an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, die Eltern- aber auch Nachbarschaft erstellt, entwickelt und umgesetzt werden, wofür sich zum Glück viele helfende Hände gefunden haben.

Der Förderverein der KGS Gieboldehausen übernahm dankenswerteweise alle anfallenden Kosten dieses Großevents.

Das Ziel war es, „den Kids im sowieso schon kontaktlosen und weniger erfreulichen Corona-Schuljahr, wenigstens ein schulisches Highlight mit ihren Freundinnen und Freunden zu schenken“, so Johannes Beckmann, der Leiter des Organisationsteams.

Am Ende haben sich die Mühen in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Die Nationalmannschaft steht im Achtelfinal und die ganze KGS-Fangemeinde hatte einen erlebnisreichen Abend.

Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte wünschten sich, weitere Spiele gemeinsam auf dem Schulhof schauen zu können. Vielleicht im nächsten Jahr anlässlich der dann anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft!

In jedem Fall ist das EM-Public-Viewing mit den eigenen Freundinnen und Freunden, aber auch mit den eigenen Kolleginnen und Kollegen zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten geworden.

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